In der Wälder tiefer Nacht
von Kersten Hamilton
Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag: cbj
Teagan Wylltson ist 16 Jahre alt und arbeitet als Praktikantin in einem Zoo, weil sie später Tierärztin werden möchte. Im Zoo hat sie eine sehr ungewöhnliche Aufgabe. Mit Hilfe der Gebärdensprache soll sie sich mit Cindy – einer Schimpansin verständigen.
Theas Vater ist Bibliothekar, ihre Mutter illustriert Kinderbücher und sie hat noch einen jüngeren Bruder namens Aiden, der einfach jedes Lied nachsingen kann und das auch tut – nicht immer zur Freude seiner Familie
Eines Tages taucht Finn auf – Teas Cousin, den sie aber noch nie gesehen hat. Finn wurde vom Jugendamt aufgegriffen, da er auf der Straße gelebt hat. Und nun soll er bei Thea und ihrer Familie leben.
Doch mit Finns Auftauchen beginnt Theas Leben merkwürdig zu werden. Auf einmal sieht sie seltsame katzenartige Wesen, die ihr und ihrer Familie böses wollen. Eines Abends beobachtet Aiden ein schattenhaftes Wesen, das ihre Mutter berührt und kurze Zeit danach stirbt Theas Mutter. Und einige Zeit darauf verschwindet dann auch noch Theas Vater. Auf der Suche nach dem Vater gelangen sie in eine fantastische Welt…
Können Finn, Thea und Aiden den Vater finden und retten? Lest selber weiter
Meine Meinung zum Buch:
Dieses Buch ist ein Buch wie ich es liebe
Man nimmt es in die Hand, liest die ersten paar Seiten und ist mitten drin im Geschehen. Man will das Buch gar nicht wieder aus der Hand legen und kann schlecht zwischendurch aufhören zu lesen. Solche Bücher bringen mich dann leider oft um meine Nächte, weil ich immer weiter lesen muß
Wie Ihr also schon merkt, hat mir das Buch außerordentlich gut gefallen. Die Handlung ist spannend, die Charactere sympathisch (bis auf die Bösen natürlich) und glaubwürdig. Ein bisschen Romantik ist auch dabei – aber es hält sich in Grenzen. Und ganz unerwartet wird noch ein Geheimnis um Theas Herkunft gelüftet.
Die Schilderung der Welt, in der die Wesen leben, die Thea verfolgen, hat mir sehr gut gefallen. Sehr kreativ und detailreich aber natürlich auch düster und etwas unheimlich. Man hat das Gefühl, diese Welt direkt vor sich zu sehen.
Ein ganz tolles Buch für Jugendliche aber auch für Erwachsene (wie ich finde). Langeweile kommt beim Lesen an keiner Stelle auf. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung
Ein abschließendes Wort zum Cover: Es paßt sehr gut zur Handlung und gefällt mir sehr gut.
Seit einiger Zeit sehe ich im Internet immer wieder Berichte darüber, dass man aus Abfällen von Gemüse wieder neues Gemüse züchten kann. Keine Ahnung wer das als erster ausprobiert und gepostet hat – daher hier kein Link zu einem Beitrag.
Vor einiger Zeit habe ich das Experiment mit Frühlingszwiebeln gemacht. Das hat am Anfang auch ganz gut geklappt. An den Zwiebeln ist oben immer wieder frisches Grün gewachsen, wenn ich es abgeschnitten habe. Allerdings muß ich sagen, dass mir der Wurzelbereich der Zwiebeln im Wasser auf Dauer echt nicht gefallen hat. Ich habe das Wasser täglich gewechselt und trotzdem wurde es ganz schnell wieder trübe. Sah irgendwie recht unappetitlich aus. Ich habe die Zwiebeln dann nach einiger Zeit auf den Kompost geschmissen.
Vielleicht klappt es besser, wenn man die Zwiebeln in einen Blumentopf pflanzt – aber das habe ich noch nicht ausprobiert.
Also heute mal ein neues Experiment mit Stangensellerie:
Angeblich wachsen am abgeschnittenen unteren Ende neue Blätter, wenn man es in Wasser stellt. Außerdem soll das Teilstück auch neue Wurzeln bekommen, sodaß man es später in den Garten pflanzen kann.
Mal schauen, ob das klappt
Die fünf Eisheiligen
- Mamertus – 11. Mai
- Pankratius – 12. Mai
- Servatius – 13. Mai
- Bonifatius – 14. Mai
- Sophie – 15. Mai
Alle, die einen eigenen Garten haben, wissen wahrscheinlich, dass man mit dem Säen und Pflanzen von vielen Gemüsesorten bis “nach den Eisheiligen” warten sollen.
Heute haben wir den letzten Tag der Eisheiligen und die “Kalte Sophie” soll die Gefahr von Frost beenden.
Es haben sich sogar Bauernregeln und Sprichwörter entwickelt, die Bezug auf die Eisheiligen nehmen:
- Pankraz, Servaz, Bonifaz
machen erst dem Sommer Platz. - Vor Bonifaz kein Sommer,
nach der Sophie kein Frost. - Vor Nachtfrost du nie sicher bist,
bis Sophie vorüber ist. - Servaz muss vorüber sein,
will man vor Nachtfrost sicher sein. - Pankrazi, Servazi und Bonifazi sind drei frostige Bazi.
Und zum Schluss fehlt nie die Kalte Sophie. - Pankraz und Servaz sind zwei böse Brüder,
was der Frühling gebracht, zerstören sie wieder. - Pflanze nie vor der Kalten Sophie.
Mamerz hat ein kaltes Herz. - Die kalte Sophie macht alles hie. (”Hie” bedeute hin / kaputt auf bayrisch)
- Mamertius, Pankratius, Servatius bringen oft Kälte und Verdruss.
Also kann’s jetzt bald losgehen mit Gurken, Tomaten und Paprika
Ich freu mich schon drauf!
Eben habe ich auch noch vorsichtshalber in die Wettervorhersage geschaut und auch dort werden keine Minusgrade für Norddeutschland mehr vorhergesagt. Allerdings ist wohl viel Regen in Sicht und richtig schön warmes Wetter ist wohl eher nicht zu erwarten.Und Nachts soll es teilweise bis auf 4 Grad runtergehen.
Na mal schauen
Kartoffel Wedges sind ganz einfach zu machen und sehr lecker.
Zutaten
- Kartoffeln
- Olivenöl – ca. 2 bis 3 Eßlöffel
- Hähnchengewürz
- Gefrierbeutel
- Backpapier
Backofen auf 200 Grad / Ober- und Unterhitze vorheizen.
Nimm einfach so viele Kartoffeln, wie Du für Deine Personenanzahl benötigst. Die Kartoffeln schälen und in Stifte schneiden.
Die geschnittenen Kartoffeln in einen großen Gefrierbeutel geben, das Öl und das Gewürz hinzugeben. Dann den Beutel oben zuhalten und kräftig durchschütteln bzw. durchkneten, bis an allen Kartoffelstiften Gewürz ist.
Eine Kuchenplatte mit Backpapier auslegen und die Kartoffelstifte daraufgeben. Eventuell noch ein bisschen Gewürz darüberstreuen. Das Ganze in den vorgeheizten Backofen auf die mittlere Schiene geben und ca. 40 – 45 min backen lassen, bis die Kartoffeln braun werden (siehe Foto unten).
Die Backzeit kann variieren – je nach Dicke der Stifte und nach Sorte der Kartoffeln. Also einfach zwischendurch mal nachschauen und eventuell mal probieren.
Das Rezept für den Quark Dip findest Du hier.
Guten Appetit
Und so sehen die fertigen Kartoffeln aus:
Ich habe mir aus dem Supermarkt ein Töpfchen Zitronenmelisse mitgebracht und will mal sehen, ob ein Zweig im Wasser Wurzeln bekommt. Zitronenmelisse möchte ich eigentlich nicht in den Garten pflanzen, weil sie so wuchern soll – aber bei uns auf dem Balkon hat sie nicht die besten Wachstumsbedingungen: Wenig direkte Sonne, weil der Balkon überdacht ist – aber viel Wärme.Das bekommt den meißten Pflanzen gar nicht gut.
Falls das Zweiglein Wurzeln kriegt, werde ich mir noch ein paar “Reservepflänzchen” ziehen. Ich werde mal berichten, ob es funktioniert.
Nachtrag:
Ich denke, man kann die Sache als erfolgreich betrachten
Einige Tage später hat der Zweig schon kleine Wurzeln und ich werde ihn jetzt in einen Topf mit Erde pflanzen.
Kinderparadiese im Garten: Projekte zum Selberbauen
von Hans-Jürgen Reinbold
Broschiert: 128 Seiten
Verlag: Blv Buchverlag
Auch heute möchte ich Euch wieder ein sehr schönes Buch aus dem blv Verlag vorstellen.
Im Buch Kinderparadiese im Garten dreht sich alles um originelle Projekte zum Selberbauen. Dieses Buch richtet sich an alle heimwerkenden Eltern und es gibt Vorschläge in sehr unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen.
Einige Beispiele: Reifenschaukel, Wikinger-Wippe, Minigolf Anlage, Dino Rutsche, Kaninchenstall und sogar ein Spielhaus mit Kletterwand. Der Hauptwerkstoff im Buch ist Holz. Daher sollten zum Nacharbeiten also die typischen Geräte wie Bohrer, Stichsäge, Schwingschleifer, Raspeln, Feilen, Zangen, Hammer, Zollstock etc. vorhanden sein.
Zu den verschiedenen Projekten gibt es detailierte Schritt-für-Schritt Anleitungen und Fotos die gut veranschaulichen, wie die verschiedenen Sachen zu bauen sind. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass die Motivmuster wie z.B. die Dinorutsche etwas größer im Buch abgebildet wären.
Eine Einführung zum Thema “Holz für draußen” ist im Buch ebenfalls enthalten, sodaß man nachlesen kann, welches Holz für den Außenbereich besonders gut geeignet ist und was man beachten sollte. Auch zum Thema Holzschädlinge und Oberflächenbehandlung erfährt man das Wichtigste, um die mit Liebe gebastelten Teile dann auch möglichst langlebig zu machen.
Das Buch schließt mit hilfreichen Adressen ab, unter denen man alles benötigte Material sowie eventuell nicht vorhandene Werkzeuge beziehen kann.
Meine Meinung zum Buch:
Das Buch und die darin aufgeführten Projekte haben mir sehr gut gefallen. Besonders schön fand ich, dass es einfache und schwierigere Bastelarbeiten gibt – sodaß jeder etwas nach seinem Können auswählen kann. Oder man kann mit einfacheren Dingen starten und mit wachsender Erfahrung / Übung kann man sich dann nach und nach auch an etwas schwierigere Teile wagen.
Die Vorschläge sind alle sehr originell und optisch sehr schön gestaltet. Ich habe den Eindruck, dass die Erläuterungen und Materiallisten übersichtlich und gut zu verstehen sind – muß allerdings dazu sagen, dass wir noch keinen Vorschlag aus dem Buch nachgebaut haben.
Die Fotos im Buch sind sehr ansprechend und machen Lust darauf, etwas nachzuarbeiten
Ein sehr schönes, liebevoll gemachtes Buch.








