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Phönix

Phönix

Phönix

von Michael Peinkofer

Broschiert: 352 Seiten
Verlag: ivi (2. Oktober 2017)
ISBN-10: 3492703771
ISBN-13: 978-3492703772

Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren

Phönix – Leseprobe *

Inhalt:

Die 15-jährige Callista und ihr 16-jähriger Freund, der Jäger Lukan, leben in einem kleinen Dorf, deren Bewohner ein einfaches, bäuerliches Leben führen. Tagsüber scheint alles friedlich, doch mit Anbruch einer jeden Nacht beginnt der Schrecken: Geheimnisvolle Wesen, die noch niemand je zu Gesicht bekommen hat, gehen im Dunkel des Waldes auf die Jagd nach Menschen. Als Callistas kleiner Bruder verschwindet und sie und Lukan sich aufmachen, ihn zu suchen, offenbart sich ihnen die erschütternde Wahrheit. Denn die Welt, die sie zu kennen glaubten, existiert nicht. Und ihre Feinde sind ebenso unberechenbar wie mächtig …

Meine Meinung zum Buch:

Durch das schöne Cover und den interessanten Klappentext bin ich auf diesen Roman aufmerksam geworden.

Der Einstieg in die Handlung war sehr unproblematisch. Einige Seiten lesen und man ist in der Handlung drin. Die oben stehende Inhaltsangabe gibt ja schon einmal einen kleinen Anhalt, um was es in der Geschichte geht. Dem möchte ich auch nichts mehr hinzufügen, weil ich damit zu sehr spoilern würde.

Mir haben die Charaktere der Geschichte sehr gut gefallen. Callista ist ein Mädchen, das vieles in ihrem Dorfleben hinterfragt. Sie nimmt nicht einfach Dinge hin, sondern fühlt, dass etwas nicht stimmt. Als dann ihr Bruder eines Abends  nicht wieder im Schutz des Dorfes ist, und die Dorfbewohner ihn einfach über Nacht den Gefahren des Waldes überlassen wollen zögert sie nicht, sondern macht sich zusammen mit Lukan heimlich auf den Weg ihn zu suchen.

Auch Lukan war mir sehr sympathisch. Er neigt zwar etwas mehr dazu, die Dinge so hinzunehmen, wie sie zu sein scheinen, aber er lässt Callista nicht im Stich, als sie sich auf die Suche nach ihrem Bruder machen will. Unterwegs erweist er sich als zuverlässiger Freund, auf den man sich verlassen kann.

Jona – Callistas jüngerer Bruder – ist etwas seltsam. Er benimmt sich merkwürdig und ist ein Außenseiter unter den Dorfbewohnern. Seine Eltern und Callista versuchen alles, um den Grad seiner Andersartigkeit vor den anderen zu verbergen.

Die Idee hinter dem Roman ist nicht ganz neu, aber sehr gut umgesetzt. Einfaches Dorfgeschehen und neuzeitliche Technik treffen auf interessante Weise aufeinander.

Die Atmosphäre im Buch ist etwas drückend und bedrohlich und passt ausgezeichnet zur Handlung. Die Handlung ist durchweg spannend, manchmal etwas vorhersehbar, aber wartet oft auch mit überraschenden Wendungen auf. Der Schreibstil von Michael Peinkofer ist sehr flüssig und gut zu lesen. Es gelingt ihm problemlos, die Spannung durch die komplette Handlung hinweg immer aufrecht zu erhalten.

Insgesamt eine unterhaltsame Lektüre, die mich sehr gut unterhalten hat.

Wertung: Sehr gute 4golden_stars

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