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Sommer in der kleinen Gärtnerei am Strandweg

Sommer in der kleinen Gärtnerei am Strandweg

Sommer in der kleinen Bäckerei am Strandweg

von Jenny Colgan

Taschenbuch: 480 Seiten
Verlag: Piper Taschenbuch (2. Juni 2017)
ISBN-13: 978-3492311298

Inhalt:

Endlich hat der Sommer an Cornwalls Küste Einzug gehalten, und Polly Waterford könnte nicht glücklicher sein: Ihre kleine Bäckerei läuft blendend, und zusammen mit Huckle, der Liebe ihres Lebens, genießt sie die lauen Abende in dem Hafenstädtchen Mount Polbearne, das inzwischen zu ihrer Heimat geworden ist. Doch plötzlich ist die Bäckerei in Gefahr, denn die alte Besitzerin stirbt. Außerdem fällt es Huckle schwer, seine Vergangenheit in Amerika gänzlich hinter sich lassen, zu oft holt sie ihn ein. Und während Polly Mehl siebt, Teig knetet und Brot backt, bangt sie um ihre Zukunft …

Meine Meinung zum Buch:

Ich muss gleich zu Beginn sagen, dass ich per Zufall auf dieses Buch gestoßen bin und Band 1 nicht gelesen habe. Trotzdem ist es mir leicht gefallen, in die Geschichte hineinzufinden.

In der Geschichte geht es darum, dass Polly eine kleine Bäckerei führt. Als die Besitzerin stirbt und die Bäckerei an ihre Schwester vererbt, wird es für Polly mulmig, denn die Schwester beauftragt ihren Sohn “mal nach dem Rechten zu sehen” und der hat dann anschließend scheinbar nichts anderes zu tun, als Polly zu schikanieren. Er ist der festen Überzeugung, dass all diese Arbeit und Liebe, die Polly in ihre Backwaren steckt, nur Quatsch sind und dass damit natürlich kein Geld zu machen ist. Fabrikteigwaren sind gut genug für eine Bäckerei und damit ist auch mehr Geld zu machen – das ist seine Meinung.

Ein Ärgernis kommt zum anderen und zu allem Unglück wird Polly gekündigt. Da Polly erst vor kurzem einen sehr reparaturbedürftigen Leuchtturm gekauft hat, um darin zu wohnen, ist das natürlich sehr schlimm – denn womit soll sie nun ihre Schulden abbezahlen?

Tja und nun kommt mein Leseeindruck. Also erst einmal das Positive :)

Die Beschreibung der Umgebung hat mir gut gefallen und man hat das Gefühl, dass dies ein schönes Örtchen wäre, um einmal einen geruhsamen Urlaub dort zu verleben. Ein weiteres Highlight der Handlung war der kleine Vogel Neil. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass sich ein Vogel so verhält, aber es war recht witzig seine Kapriolen zu sehen :)

Der Roman lebt eigentlich hauptsächlich durch die Beschreibung von Pollys Liebe zu ihrer Arbeit. Das konnte die Autorin sehr gut herüberbringen. Man hat fast das Gefühl, ihre Köstlichkeiten zu riechen :)

Und nun das, was mir leider nicht gefallen hat.

Ich weiß nicht, ob es an der Übersetzung des Buches liegt… “Zähne klappern wie die Mühle am rauschenden Bach” oder so ähnlich z.B. Ich weiß den genauen Anfang des Satzes nicht mehr, aber dieser Satz ist mir noch lange nach Beendigung des Romans in Erinnerung geblieben. Also mal ehrlich: Hat die Autorin das wirklich so geschrieben?? Oder ist da der Übersetzerin ein altes Volkslied in den Sinn geschossen. Ich hatte danach jedenfalls immer im Ohr: “Es klappert die Mühle am rauschende Back, klipp klapp, klipp klapp, klipp klapp…..”. Und das war nicht wirklich schön ;) Dieser Satz war übrigens kein Einzelfall – nur die anderen sind mir nicht so extrem im Gedächtnis geblieben. Sie waren aber genauso seltsam.

Die Handlung würde ich irgendwo zwischen kitschig, seicht, oberflächlich und relativ unglaubwürdig einordnen. Besonders das Ende … puh – ich weiß gar nicht genau, was ich dazu sagen soll. Manche Charaktere sind etwas interessanter (Reuben und Kerensa z. B.) die meisten (inklusive Polly und Huckle) leider eher nicht. Die Dialoge fand ich etwas hölzern und viele Situationen an den Haaren herbeigezogen.

Ich habe gar nichts gegen leichte Strandkorbliteratur. Sowas zu lesen macht auch Spaß und ein Roman kann auch ruhig etwas kitschig sein – aber die Handlung muss insgesamt “stimmig” und “rund” sein. Dieser Roman hat mir leider nicht wirklich gut gefallen. Wobei das durchaus an der Übersetzung liegen kann (siehe Beispiel oben) aber nicht muss.

Sterne möchte ich an dieser Stelle nicht vergeben. Schaut einfach mal selber ins Buch hinein. Dass es mir nicht so richtig gefallen hat, muss ja nicht heißen, dass es Euch nicht gefallen wird. Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden :)

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