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LÚM - Zwei wie Licht und Dunkel

LÚM – Zwei wie Licht und Dunkel

LÚM – Zwei wie Licht und Dunkel

von Eva Siegmund

Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
Verlag: cbt (29. September 2014)
ISBN-13: 978-3570163078
Empfohlenes Alter: Ab 13 Jahren

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Inhalt:

In der Trümmerstadt Adeva entscheidet sich für alle 15-Jährigen in der Nacht der Mantai, welche Gabe sie haben. Ein Mal, das auf dem Handgelenk erscheint, zeigt an, ob man telepathisch kommunizieren, unsichtbar werden oder in die Zukunft sehen kann. Doch bei Meleike, deren Großmutter eine große Seherin war, zeigt sich nach der Mantai – nichts. Erst ein schreckliches Unglück bringt ihre Gabe hervor, die anders und größer ist als alles bisher. Als Meleikes Visionen ihr von einem Inferno in ihrem geliebten Adeva künden, weiß sie: Nur sie kann die Stadt retten. Und dass da jenseits der Wälder, in der technisch-kalten Welt von Lúm, jemand ist, dessen Schicksal mit ihrem untrennbar verknüpft ist …

Meine Meinung zum Buch:

Eine wirklich sehr interessante Idee für einen Jugendroman: Zwei Städte wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Aveda voller Trümmer, alles schmutzig, verkohlt und ärmlich. Die Mehrzahl der Einwohner sind einfache Leute, die in den Trümmern Glas und andere Rohstoffe sammeln. Das Leben ist sehr schlicht – moderne Technik und moderne Wissenschaft sind nicht bekannt.

Die Menschen in Aveda glauben, dass es außer ihnen keine weiteren Menschen gibt. Das Besondere bei ihnen ist jedoch, dass bei einer Feierlichkeit namens “Mantai” bei vielen Jugendlichen ein Zeichen am Handgelenk auftaucht, das anzeigt, dass sie eine ganz besondere Fähigkeit besitzen.

LÚM ist total anders. Modern und sauber, den Menschen geht es gut aber alles wird vom Staat UdL (Unionsstaat des Lichts) überwacht. Den meisten Menschen in LÚM ist nicht bekannt, dass es Aveda überhaupt gibt. In LÚM gibt es keine Menschen mit besonderen Fähigkeiten außer dem 15-jährigen Flynn. Und ausgerechnet Flynns Vater ist ein Wissenschaftler, der vor nichts halt macht, um das Geheimnis der besonderen Gaben der Menschen in Aveda zu enträtseln.

“LÚM – Zwei wie Licht und Dunkel” ist ein sehr spannender Roman. Die Kapitel wechseln am Anfang natürlich zwischen den Erlebnissen von Meleike in Avea und denen von Flynn in LÚM. Trotzdem ist es mir nicht schwergefallen, in die Handlung hineinzufinden. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut zu lesen. Die Spannung hält sich ziemlich konstant durch den ganzen Roman, da nicht zuviele Informationen auf einmal preisgegeben werden.

Die Beschreibung von Aveda und LÚM ist sehr gut gelungen und ich hatte das Gefühl, diese doch sehr unterschiedlichen Städte vor Augen zu haben.

Meleike und Flynn waren mir beide sympathisch aber wirkten leider insgesamt etwas flach auf mich. Das Gleiche gilt auch für ihre Familie und Freunde. Irgendwas hat mir gefehlt, um mich mehr in sie hineinversetzen zu können. Auch die Liebesgeschichte kam nach meinem Geschmack etwas plötzlich.

Alles in allem hat mir der Roman aber sehr gut gefallen und er hat mich wirklich gut unterhalten. Auf alle Fälle ein toller Debütroman von Eva Siegmund.

Wertung:4golden_stars

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