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Mami, ist das vegan?

Mami, ist das vegan?

Mami, ist das vegan?

Ein Erfahrungsbericht
von Jumana Mattukat

Broschiert: 160 Seiten
Verlag: J.Kamphausen (15. März 2013)
ISBN-13: 978-3899017182

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Jumana Mattukat ist verheiratet, Mutter zweier Kinder. Schon seit einiger Zeit hat sie vegetarisch gelebt, aber nachdem sie mehr und mehr über das Leid der Tiere erfährt, die auch hinter jedem Glas Milch und jedem Frühstücksei stecken, beschließt sie, vegan zu leben.

In diesem Buch erzählt sie, wie diese Ernährungsumstellung in ihrer Familie vonstatten geht, die nun aus Veganern, Vegetariern und Omnivoren (Allesesser) besteht. Wir begleiten sie in diesem Buch einige Zeit lang und erfahren einiges über die Hürden und Probleme, die da auftauchen.

Meine Meinung zum Buch:

Ich habe mir dieses Buch ausgesucht, da ich mich seit einiger Zeit bemühe, weitestgehend vegetarisch und möglichst bald auch vegan zu ernähren. Daher hat mich dieser Erfahrungsbericht sehr interessiert.

Gleich auf Anhieb war mir die Autorin sehr sympathisch und ich fand es sehr spannend, sie und ihre Familie ein bisschen auf ihrer Ernährungsumstellung zu begleiten. Sehr schön fand ich, dass hier nicht mit erhobenem Zeigefinger allen “anders essenden” Leuten vorgeworfen wird, wie verwerflich doch eine “nicht vegane” Lebensführung ist.

Das Buch hat mir auch darum gefallen, weil es realistisch ist. Man bekommt einen kleinen Einblick, wie es sich doch zuerst als sehr schwierig gestaltet, in einer Familie Veganer, Vegetarier und Omnivore (Allesesser) unter einen Hut zu bekommen. Natürlich wird es relativ problematisch, wenn die Eltern sozusagen zwei Gegenpole sind: Der eine isst kein Tierprodukt mehr, der andere möchte aber nicht so gern auf sein Fleisch verzichten. Trotzdem gehen die Eltern relativ entspannt mit der Sache um, wie ich finde. Man ist sich einig, dass es vor allem natürlich gesundes Essen sein soll und wann immer möglich auch Bio. Fertigprodukte stehen selten auf der Tagesordnung. Die Kinder können selber entscheiden, was sie bevorzugen und keiner von den Eltern bedrängt sie, der eigenen Essensweise zu folgen.

Trotzdem entwickelt sich die Familie dahingehend, dass immer weniger Tierprodukte konsumiert werden, denn durch die Nachforschungen von Jumana Mattukat weiß die ganze Familie immer besser Bescheid, welch schlimmes Leid hinter dem Sonntagsbraten, dem Frühstücksei oder dem Glas Milch stecken. Und auch im Biobereich ist es natürlich nicht so, dass die Tiere idyllisch auf der Wiese herumlaufen und ein schönes, langes Leben haben. Das sollte einem schon bewußt sein. Denn auch am Ende des Bio – Lebens steht natürlich die Schlachterei….

Aber zurück zum Buch :) Mir hat auch der flüssige, leichte Schreibstil des Buches sehr gefallen. Es ist ein Buch zum Thema “Vegan sein”, das dem Leser kein schlechtes Gewissen vermittelt. Im Gegenteil – man sieht, dass auch andere sich immer weiter entwickeln – je nach Wissensstand und persöhnlichem Umfeld und nicht gleich die perfekten, unfehlbaren Menschen sind.

Am Ende des Buches finden sich noch einige eher einfachere Rezepte, die vielleicht für Familien mit kleineren Kindern interessant sind. Wir wissen ja alle wie es ist: Man hat nicht immer Zeit, ein sehr aufwendiges Essen auf den Tisch zu bringen. Sicher keine Rezepte für jeden Tag, aber eben doch mal, wenn es knapp mit der Zeit wird.

Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen :) Unterhaltsam, sympathisch und gut zu lesen :)

Wertung:4golden_stars

Dies war eine Rezension für Blogg dein Buch

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